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Die Nordschleuse in Bremerhaven. Foto: bremenports
Nordschleuse ist neues Wahrzeichen

Die Nordschleuse ist neues Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

Publikation ist ab Mai 2020 erhältlich

Seit dem Jahr 2007 ehrt die Bundesingenieurkammer historisch bedeutende Ingenieurbauwerke mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. Die in Frage kommenden Bauwerke müssen sich auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland befinden und älter als 50 Jahre sein. Die Baugeschichte und Bedeutung der Bauwerke wird in einer Publikation dargestellt. Derzeit sind 25 Bauten bundesweit ausgezeichnet und im Buch dargestellt worden. Die Nordschleuse in Bremerhaven schließt sich mit Band 26 an.

Die 1931 eröffnete Nordschleuse zählte zur Zeit ihres Baus zu den größten Schleusenanlagen der Welt. Aufgrund ihrer Abmessungen genügt sie noch heute den Ansprüchen der mächtigen Autotransporter und andere Schiffstypen, die Tag für Tag unter der Assistenz von Hafenschleppern durchgeschleust werden.

Die Schleusenkammer der Nordschleuse besitzt eine Länge von 372 Metern, eine Durchfahrtsbreite von 45 Metern, und eine Fahrwassertiefe von 14,70 Metern. Die mächtigen Schiebetore werden elektrisch bewegt. Die drei Maschinenhäuser im Bauhausstil und Klinkerbauweise stehen unter Denkmalschutz und wurden bis 2003 restauriert.

Eine Publikation zur Nordschleuse erscheint im Mai als Band 26 in der Buchhreihe "Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst". Der Verkauf mit Onlinebestellung startet im Mai 2020.

Wieitere Informationen: Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

Hinweis: Die feierliche Ehrung der Nordschleuse mit Platzierung einer Plakette und diversen Führungen durch die Anlage war für den 06.05.2020 vorgesehen und musste infolge der Corona-Pandemie abgesagt werden. Es ist vorgesehen, die Festivitäten zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

 

 

 

 

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Kristin Kerstein M.A.
Referentin Fort- und Weiterbildung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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